Vorstellung von den
3 Religionsgemeinschaften:
Ordensgemeinschaft
"Surs de Rillé" (Schwestern von Rillé),![]()
Oblaten der unbefleckten Jungfrau Maria,![]()
Glaubensgemeinschaft "Réjouis-toi" (Freue Dich)![]()
DIE ORDENSGEMEINSCHAFT "SURS DE RILLÉ"
Die Ordensgemeinschaft «Surs de Rillé»
(Schwesternorden vom Allerheiligsten Erlöser*, aus Fougères) war
von Anfang an eng in die wunderbare Geschichte der Erscheinung Marias einbezogen,
waren doch die Seher allesamt Schüler in ihrer kleinen Schule. 1842 war
es Pfarrer Michel Guérin gewesen, der die Schwestern nach Pontmain
gerufen hatte, um hier eine Gemeindeschule aufzubauen (schließlich hing
von der Bildung der Kinder die Zukunft der Gemeinde als Gruppe christlicher
Familien ab). Und so kamen die Schwestern des jungen Ordens nach Pontmain,
um eine Schule aufzubauen und dem Pfarrer dabei zu helfen, die Gemeinde zum
christlichen Glauben zu führen.
Die Schwestern beschränkten sich jedoch nicht auf das reine Lehren des
Katechismus. Nach dem Vorbild der Begründerin Anne Boivent, bemühten
sie sich zudem, den Kindern eine umfassende christliche Schulbildung zu vermitteln,
bei der die Verehrung der Heiligen Jungfrau Maria eine zentrale Rolle spielte.
1854 kam Schwester Timothée als neue Oberin in die kleine Gemeinde
und führt als neuen Schwerpunkt ihrer Christenlehre das Absolvieren des
Kreuzwegs ein, an dessen Stationen sie die Kinder häufig und nach Ausbruch
des Krieges 1870 täglich beten lässt. So wird auf diese Weise der
Weg für das Ereignis des 17. Januars 1871 geebnet.

Zum Zeitpunkt der Erscheinung :
Zum Zeitpunkt der Erscheinung sind an der Schule von Pontmain die 3 Ordensschwestern
Schwester Timothée (Oberin), Schwester Vitaline und Schwester M. Edouard
tätig. Am 17. Januar ist Schwester Timothée nicht da. Sie ist
nach Rillée verreist. Schwester Vitaline wird zu Beginn der Erscheinung
von der Mutter eines der Seher, Frau Barbedette, herbeigerufen, die zu ihrem
Sohn meinte: "Die Schwestern gelten mehr als ihr; wenn ihr sehet, werden
wohl auch sie sehen." Doch so sehr die Schwester ihre Augen auch anstrengen
mag, sie sieht nichts! Gemeinsam mit Frau Barbedette geht sie zur Schule und
holt die drei jungen Klosterschülerinnen Françoise Richer (11
Jahre), Jeanne-Marie Lebossé (9 Jahre) und Augustine Mouton, die sich
dort am Feuer wärmen.
Mädchen, spricht die Schwester zu ihnen, kommt doch
hinaus. Victoire (Frau Barbedette) hat euch etwas zu zeigen. Schwester
M. Edouard schließt sich der Gruppe an.
Der Rest der Geschichte ist bekannt
Die Schwestern haben als Lehrerinnen der sehenden Kinder an diesem Abend eine
tragende Rolle. Zudem sind sie es, die gemeinsam mit Pfarrer Guérin
die Gebete und Gesänge anstimmen, die für all jene Anwesenden, die
der Heiligen Jungfrau nicht gewahr wurden, die "Verbindung" zu ihr
herstellten.
Als die Nachricht von dem großen Ereignis bekannt wird, kann man es
am Hauptsitz des Schwesternordens in Rillé kaum erwarten, die Kinder,
denen die Ehre widerfahren ist, die Heilige Jungfrau Maria zu Gesicht zu bekommen,
zu sehen und zu hören. Am 28. Januar fahren daher die Schwestern der
Schule von Pontmain mit den Kindern nach Rillée, wo sie von der Leitung
der Kongregation empfangen und befragt werden.
Das Protokoll dieser Befragung befindet sich im Kirchenbuch der Gemeinde von
Pontmain.
"Als am Himmel von Pontmain Unsere Liebe Frau das blutige Kreuz tragend
den Kindern erschien und diese die Worte der Botschaft, vor dem tiefblauen
Hintergrund der Nacht buchstabierten, waren die Schwestern von Anne (Boivent)
zur Stelle, um das Ereignis im Hintergrund zu begleiten."
Eine wunderbare Botschaft Marias an die gesamte Kirche. Oder vielleicht auch
speziell an die Schwestern von Rillé, die auserwählt waren, an
diesem 17. Januar der Erscheinung beizuwohnen
sie, die sie den Namen
Schwestern Marias vom Kreuze trugen?
Website der Kongregation: http://surs-christredempteur35.cef.fr
OBLATEN DER UNBEFLECKTEN JUNGFRAU MARIA
Es handelt sich um gut dreißig Ordensmitglieder, davon
20 Priester - alle Missionare des Ordens Oblaten der unbefleckten Jungfrau
Maria.
Größtenteils hat sie Alter oder Krankheit zurück nach Frankreich
gebracht, nachdem sie zwischen 20 und über 50 Jahre im Ausland (Kamerun,
Tschad, Südafrika, Asien, Kanada) verbracht haben.
Im Alter von 20 oder 30 Jahren sind sie den Worten von Jesus gefolgt: Geht
in die Welt hinaus und verkündigt den Menschen das Evangelium. Und sie
waren gern bereit, den Ärmsten und Verlassensten Beistand zu leisten.
Unablässig verkündeten sie die Botschaft vom Königreich Gottes,
von Brüderlichkeit, Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit
In ihren Herzen tragen sie viele Erinnerungen mit sich, an Freud und Leid,
Erfolge und Niederlagen, Erfahrungen mit und Gefühle der Nächstenliebe
für Menschen
Einer von ihnen erinnert sich noch an folgende Worte
eines Afrikaners: Du sagst mir, dass Gott seinen Sohn vor zweitausend Jahren
geschickt hat, um die frohe Botschaft zu verkünden und erst jetzt kommst
Du zu mir, um mir das mitzuteilen!
Sie sprechen die verschiedensten Fremdsprachen, die sie vor Ort gelernt haben,
um den Menschen dort das Evangelium verkünden zu können. Oft mussten
sie sich ihre eigenen Wörterbücher und Grammatiken zusammenstellen.
Ihre Anstrengungen waren nicht immer von Erfolg gekrönt, doch haben sie
für viele eine Vorbildwirkung gehabt!

Jetzt halten sie Rückschau über ihr Leben. In Gedanken sind viele
"noch dort" und sie beten für all jene, die sie kennen gelernt
haben oder die jetzt als Missionäre tätig sind.
Sie halten enge Verbindung zu den 4.500 anderen, in 70 Ländern der Welt
verstreuten Oblaten. Ihr Missionarsorden wurde vor fast 200 Jahren von dem
1995 heilig gesprochenen engagierten Eugène de Mazenod gegründet.
Selbst als Bischof von Marseille unterhielt er eine rege Korrespondenz mit
all jenen, die er zu den Zulus, den Innus, Tamulen, Singhalesen, Mexikanern
und Inuiten. entsendet hatte. Ein Großteil dieser Korrespondenz ist
bereits veröffentlicht worden, die Veröffentlichung weiterer Teile
ist geplant. Sie kann bei den Oblaten von Pontmain eingesehen werden.
Gleich nach der Erscheinung der Heiligen Jungfrau, wurden sie vom Bischof
von Laval gerufen, die Organisation der Wallfahrten in die Hand zu nehmen,
was sie bis zum Zeitpunkt der Vertreibung aller religiösen Ordensgemeinschaften
aus Frankreich im Jahre 1903 mit Engagement taten. Sie waren es, die sich
für den Bau der Basilika einsetzten, einen Missionarsorden für Frankreich
schufen und ein kleines Seminar (Juniorat) gründeten, wo zahllose Missionare
geschult worden sind.
Ihre nach dem Kriege errichtete bemerkenswerte Kapelle besitzt Fenster des
Glasermeisters Gabriel Loire aus Chartres. Architekt war Herr Cornille aus
Avranches. Das Gewölbe erinnert ebenso an die Ovale, die die Heilige
Jungfrau bei ihrer Erscheinung im Jahre 1871 umgaben, wie an die Form eines
afrikanischen Boukarou oder eines Iglus
Neben der Kapelle wurde ein Missionarsmuseum eingerichtet, in dem verschiedene
Artefakte aus der ganzen Welt ausgestellt sind. Es kann Sonntag Nachmittag
sowie auf Voranmeldung besucht werden.

Verweise:
OMI, 2 rue de Mausson, F-53220 Pontmain
Tel.: +33 (0)2 43 30 26 46 // Fax: +33 (0)2 43 30 26 02
E-mail : omipontmain@laposte.fr
CCP : Rennes 236 88 V.
Andere Websites: http://www.oblats.com
et http://www.omiworld.org
Cardinal Roger Etchegaray : Petite vie dEugène de Mazenod
(DDB, 1995)
GLAUBENSGEMEINSCHAFT "RÉJOUIS-TOI" (FREUE DICH)
Eine dem Gebet und der Nächstenliebe
gewidmete Glaubensgemeinschaft im Dienste der Evangelisierung in der Ortskirche.
Coutances Rennes Orléans Bayeux St Brieuc Clermont-Ferrand
Sées Amiens Pau Laval Angers Auch Nantes Tours Montauban Vannes Toulon
Öffentlicher Glaubensverein

Eine Gebetsgemeinschaft
" Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern
dass er uns geliebt
hat." 1 Joh 4,10
Die Mitglieder der Gemeinschaft praktizieren die Besinnung zur Erneuerung
und stehen mit den verschiedenen Gebetsgruppen der Diözese in enger Verbindung.

Erneuert durch die Gnade, die Ihnen durch das Sakrament ihrer Taufe zuteil
wurde, öffnen sie durch ein dem Gebet gewidmetes Leben ihr Herz der Nächstenliebe:
- tägliches persönliches Gebet
- wöchentliches Gebet in der Gebetsgruppe
- Gebet mit der Pfarrgemeinde und tägliche Eucharistiefeier, wenn die
Umstände dies ermöglichen
Der Name der Glaubensgemeinschaft weist darauf hin, dass die Marienanbetung
ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Eine Glaubensgemeinschaft brüderlicher
Nächstenliebe
" Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele "
Apg 4, 31
Die Gemeinschaft definiert sich als eine Gemeinschaft "des Volks Gottes",
im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils: sie vereint Familien, Jugendliche,
Kinder, Alleinstehende, Gottgeweihte, Diakoninnen, Priester und künftige
Priester
Der Geist des Pfingstfestes regt zu christlicher Nächstenliebe an, zum
Teilen aller Aspekte des Lebens jedes einzelnen, zum Teilen von Freud und
Leid, Arbeit und apostolischem Engagement. Diese Unterstützung untereinander
zeigt sich auch im Anlegen einer Solidaritätskasse und der gegenseitigen
Unterstützung bei finanziellen Nöten.
Das Ziel besteht darin, eine Gemeinschaft der Nächstenliebe zu schaffen.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden:
monatlich gemeinschaftliche Wochenenden veranstaltet (um zu beten,
sich einander mitzuteilen, Neues zu erfahren)
monatlich Treffen in kleinen örtlichen Bruderschaften veranstaltet,
um im bruderschaftlichen Leben aufgehen zu können.
zahlreiche weitere Treffen veranstaltet, um sich aus einem bestimmten
Anlass zusammenzufinden bzw. werden im Rahmen der gemeinschaftlichen apostolischen
Arbeit in den Gemeinden, Bewegungen, Seelsorgeeinrichtungen, etc. veranstaltet.

Eine Glaubensgemeinschaft im
Dienste der Evangelisierung
"Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen
und gehört haben" Apg 4,33
Der Herr ruft uns auf, seine lebendige Gegenwart weltweit kundzutun:
Ein Aufruf zur Unterstützung der Gebetsgruppen und Hilfe für
jene, die sich gründen wollen.
Ein Aufruf, die Jugend anzusprechen und sie dabei zu unterstützen,
dass sie ihren Platz in der Kirche und in der Welt findet.
Ein Aufruf zum Gebet und zur Unterstützung innerer Berufung.
Ein Aufruf, der Kirche und den Menschen durch Engagement in der Gemeinde,
im Religionsunterricht, in der Seelsorge, Familienpastoral, in Vereinen und
gegenüber den Ärmsten und Verlassensten zu dienen.

Communauté « Réjouis-toi
» Laval
Alfred et Marie-Bernadette Desvoys
La Pérelle
F-53190 Landivy
Tel.: +33 (0)2 43 05 46 20