
In Lourdes (Frankreich) finden Sie in der Basilika der Unbefleckten Empfängnis (eine Patriachalbasilika bzw. Basilica maior) zu Ihrer Linken in der ersten Chorkapelle einen Altar, über dem sich eine Figur der Heiligen Jungfrau von Pontmain befindet, die ex voto anlässlich der Hundertjahrfeier der Diözese Laval im Rahmen der Wallfahrt der Diözese am 11. Mai 1955 überbracht wurde und von Ihrer Eminenz Kardinal Roques, dem damaligen Erzbischof von Rennes, im Beisein von Ihrer Excellenz Mgr. Théas, Bischof von Tarbes und Lourdes, sowie von Herrn Chanoine Poulain, Wallfahrtsleiter, gesegnet wurde.
In Makow-Podhalanski (Polen) können Sie in der Kirche
des Heiligtums, die Unserer Lieben Frau der Familien gewidmet ist, eine Heilige
Jungfrau von Pontmain finden, die anlässlich der Vereinbarung einer Partnerschaft
am 31. August 1986 übergeben wurde.
Aus dem Goldenen Buch geht hervor, dass "Die Heiligtümer Unsere
Liebe Frau der Familien in Makow (Polen) und Unsere Liebe Frau des Gebets
in Pontmain (Frankreich) ihre Partnerschaft mit dem Segen seiner Heiligkeit
des Papstes Johannes-Paul II, im Beisein von 95 Polen, unter der Leitung von
Mgr Franciszek Dzwigonski und im Beisein von Tausenden von Franzosen, die
von Pfarrer Daniel Boëton, Bischofsvikar und Vertreter des Bischofs von
Laval Mgr Louis-Marie Billé sowie von Pater Jean Rivain, Rektor der
Basilika, eingeladen worden waren, feierten."
Am 21. Juni 1987 wurde die Figur der Heiligen Jungfrau von Pontmain in einer
feierlichen Zeremonie in der Kirche in Makow aufgestellt. Daraufhin kamen
verschiedene Treffen zu Stande, so z.B. letztmalig, als eine Gruppe Jugendlicher
aus Makow-Poldhalanski in Begleitung von Pfarrer Zbigniewa Nowata am 3. und
4. Juli 1993 Pontmain für ein Freundschaftstreffen unter dem Motto "Durch
Leben des Glaubens kann der Mensch Schwierigkeiten überwinden. Ohne den
Glauben ist er nur trockenes Reisig " besuchte.
In Zukunft soll es noch weitere Austausche geben, die dem vom Kardinal Franciszek
Macharski vorgeschlagenen Thema "Neues Europa" gewidmet sein sollen.

Im Kanadischen Westen, unweit des Flusses Saskatchewan
wird im Geschichtsmuseum von Duck Lake in Saint-Laurent eine kleine Figur
der Heiligen Jungfrau von Pontmain ausgestellt. Diese war im Juli 1881 Fräulein
Dorval vom Missionar Pater Fourmond (O.M.I.) übergeben worden, als sie
zu seiner Mission kam. Die Marienfigur war in einer Astgabelung angebracht
worden, und das Personal der Mission kam hierher, um den Rosenkranz zu sagen,
zu beten und zu singen.
In der Diözese Prince-Albert finden Sie die neue Kirche, wo sich in einer
Nische auf halber Höhe des Glockenturms die Heilige Jungfrau von Pontmain
in einem ganz eigenen Stil befindet: die Heilige Jungfrau, Schutzheilige der
Indianermission von Muskeg Lake.
Und 220 km von Montreal in nördlicher Richtung entfernt gelangt man in
den Laurentiden zu einem kleinen Dorf am Ufer eines Sees, das sich NOTRE-DAME
DE PONTMAIN nennt und eine weiße Holzkirche besitzt.
Sie wären bestimmt erstaunt, in so weiter Ferne die Kirche der Pfarrgemeinde
Pontmain (Frankreich) wieder zu finden: Sie hat das gleiche runde Gewölbe,
blau gestrichen, darauf Maria von Pontmain in ihrem Sternenkleid, die in den
Händen einen roten Jesus-Christus hält und zu deren Füßen
die Inschrift steht: "Aber betet meine Kinder." Das Kirchengestühl
besteht aus Holzbänken. Über dem Haupttor gibt es ein Fenster mit
den Namen der ersten Missionare von 1904 bis 1948. Dieses kleine Dorf gibt
es seit 1884, seine Kapelle wurde 1904 errichtet.
In den USA: Die nationale Basilika, die in Washington
zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis 1920 erbaut wurde, wurde 1994 durch
eine Kapelle zu Ehren der Heiligen Jungfrau der Hoffnung von Pontmain vollendet,
ein Geschenk von Bob Hope und seiner Frau. Die Kapelle wurde am 29. Mai 1994
feierlich geweiht.
In der riesigen Marmorkrypta finden Sie in dem Querschiff, das zur Beichtkapelle
führt, die Kapelle Unserer Lieben Frau der Hoffnung. Davor befindet sich
ein Altar mit der Inschrift: "Unsere Liebe Frau der Hoffnung" und
"Aber betet meine Kinder". Ein Werk des Bildhauers Dale Claude Lamphese.
Der gleiche Künstler hat in Washington die Kapelle der Oblaten der unbefleckten
Jungfrau Maria und die wunderschöne Figur einer Heiligen Jungfrau von
Pontmain geschaffen, die am Eingang der Schule der Ordensgemeinschaft der
Oblaten aufgestellt ist. Der aus Dakota stammende, international bekannte
Künstler verarbeitete so in seinen Werken seine Entdeckung der wundersamen
Erscheinung von Pontmain.
In Vietnam : Unsere Liebe Frau von Pontmain finden Sie
auch auf der Fassade der Kathedrale von Long Xuyen
in Form einer beeindruckenden
8 m hohen Figur. Diese Architektur entspricht dem Wunsch des dortigen Bischofs
Mgr Mguyen Thac Ngu, ein Heiligtum zu Ehren Unserer Lieben Frau des Friedens
zu schaffen. Die der Königin des Friedens geweihte Kathedrale ist gleichzeitig
ein Symbol dafür, dass der Frieden mit Gott und unseren Mitmenschen
erhalten bleiben und noch weiter gefestigt werden möge. Die Verbindung
zu Pontmain hinsichtlich der Friedensgebete wird nach wie vor gepflegt.
So "besuchte" Unsere Liebe Frau von Pontmain Weihnachten 1995 Glaubensgemeinschaften
und Kranke in den Krankenhäusern von Vietnam
auf Initiative von
Pater Alphonse, Spitalpfarrer der Leprakranken in Phuoc-Tan traf am 27. Dezember
1995 in Shanghai eine Marienfigur von Pontmain ein. Sie besuchte zunächst
Carmel und anschließend das Leprakrankenhaus von Phuoc-Tan. An allen
Orten ward ihr höchste Ehrerbietung entgegengebracht und löste sie
eine regelrechte Gebetsbewegung aus. Auf diese Weise wird die am 17. Januar
1871 in der kleinen Gemeinde Pontmain von der Heiligen Jungfrau erhaltene
Botschaft auch heute noch bis nach Vietnam verbreitet.
In Tahiti. Seit 1998 erfreuen sich unsere Tahitianischen Brüder, 22.000 km von Pontmain entfernt, an einer wunderschönen Figur Unserer Lieben Frau von Pontmain, indem sie ihr ihre Ehrerbietung in Form von Tänzen und Gebeten erweisen. Die Figur ist ein Geschenk des Bruders Duval, O.M.I., der an der Kirche Notre Dame de Grâces in Puurai auf Tahiti und Wallis tätig ist.
In Afrika. Über Pater Rivain, ehemaliger Rektor des Heiligtums von Pontmain, der mehrere Jahre in Douala tätig war, besteht eine Verbindung zwischen Pontmain und Kamerun. Am 17. Juni 2000 wurde im Rahmen einer feierlichen Messe im Dorf Bamendjinda die katholische Missionsstation Unserer Lieben Frau des Gebets eingeweiht und der erste Katechet dieser Missionsstation, Jean-Bosco Talek in sein Amt berufen. Am gleichen Tag wurde eine Figur Unserer Liebenfrau von Pontmain aufgestellt.
